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Beispiel 1: PROJEKTMANAGEMENT MACHT SCHULE

Projektmanagement (PM) in der Praxis

Bei der Analyse von erfolgreich verlaufenen Anpassungs- und Entwicklungsprozessen in Unternehmen stößt man immer wieder auf Projektmanagement als tragendes Element. Projektorientiertes Handeln hat sich zu einer erfolgreichen Bewegungsform des Strukturwandels in Wirtschaftsunternehmen und Organisationen entwickelt. In einer Studie der „Deutsche Bank Research“ mit dem Titel „Deutschland im Jahr 2020 – Neue Herausforderungen für ein Land auf Expedition“ wird vorausgesagt, dass im Jahre 2020 etwa 15 % der Wertschöpfung in Deutschland auf das Konto der „Projektwirtschaft“ gehen wird. Gemeint sind damit zumeist temporäre, außerordentlich kooperative und oft globale Wertschöpfungsprozesse. Diese Art der Kooperation ist für viele Unternehmen häufig die effizienteste Art des Wirtschaftens.

Warum PM in der Schule?

Projektmanagement verbindet personale, soziale und Methodenkompetenz mit der Bearbeitung fachlichinhaltlicher Problemstellungen und weist damit eine hohe Affinität zu den in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung praktizierten Methoden und Verfahren auf.

Projektmanagement unterstützt zielgerichtetes, strukturiertes Handeln, Arbeiten im Team, systemisches Denken und das persönliche Zeitmanagement. Es ist in der Regel bereichsübergreifend und ganzheitlich angelegt und entspricht damit auch modernen Vorstellungen einer wissenschaftspropädeutischen Ausbildung.

Teamarbeit und Lerngruppen

Die Heterogenität von Gruppen ist für die effektive Arbeit in Projekten nicht nur nützlich, sondern ein konstituierendes Merkmal erfolgreicher Projektteams. Die unterschiedlichen Begabungen und Interessen der Teammitglieder, ihre Fähigkeiten, ihr Vorwissen und ihre Erfahrungen sind die wichtigsten Ressourcen in einem Projekt. Sie kommen zum Einsatz, indem die Teammitglieder unterschiedliche Aufgaben verantwortlich übernehmen und arbeitsteilig ausführen.